Das deutsche Lieferkettengesetz
Können Sie einen organisatorischen Overkill vermeiden?
Viele Unternehmen, die den Supply Chain Act einhalten, stehen dabei vor großen Herausforderungen. Ist das überhaupt praktikabel?
Ja! Und wir sagen Ihnen wie.
Muss man wirklich hunderte Personentage für das Lieferkettengesetz aufwenden?
Das Gesetz über die Lieferkette tritt 2023 in Kraft. In einem ersten Schritt gilt es nur für große Unternehmen. Da diese aber automatisch ihre Lieferanten in die Pflicht nehmen werden, besteht auch für kleinere Unternehmen Handlungsbedarf. Die Krux an der Sache ist, dass es – zumindest ohne den richtigen Partner – viel Aufwand bedeutet, den Supply Chain Act einzuhalten.
Gerade erst haben wir darüber mit einem unserer Kunden gesprochen. An diesem konkreten Fall wird deutlich, wie enorm die Herausforderungen und wie komplex die Aufgaben sind, die das Lieferkettengesetz mit sich bringt. Außerdem sieht man daran: Es ist für Unternehmen beileibe nicht selbstverständlich, das Gesetz problemlos umsetzen zu können.
Warum denkt unser Kunde, dass er hunderte Arbeitstage aufwenden muss?
Um das zu verstehen, sollte man wissen: Unser Kunde ist ein großer Player im Handel. Er hat etwa 800 Lieferanten – und genau da wird die Sache mit der Umsetzung des Lieferkettengesetzes komplex. Sehr komplex sogar. Denn:
Genau diese Komplexität ist gemeint, wenn oben von einem organisatorischen Overkill die Rede war. Und unser Kunde hat dazu gesagt: „Erstens wissen wir nicht, wie wir das inhaltlich stemmen sollen und zweitens nicht, wie das personell gesehen in einem vertretbaren Rahmen funktionieren soll.“
Liegt also alles im Argen? Schauen wir ein wenig näher hin:
Wie stellt man Lieferanten die richtigen Fragen? Und wie fordert man die richtigen Daten an?
Das Lieferkettengesetz nimmt Unternehmen in die Sorgfaltspflicht. Genauer gesagt verlangt es, so das BMAS, die:
Auf den ersten Blick klingt das zwar schlüssig. Schaut man aber genauer hin, ist gar nicht so klar, wie man dieser Sorgfaltspflicht als Unternehmen rein inhaltlich nachkommen kann. Wie muss zum Beispiel diese Grundsatzerklärung aussehen? Und vor allem: Wie findet man bei seinen Lieferanten heraus, ob sie auch wirklich den Kriterien des Lieferkettengesetzes entsprechend agieren?
Aus unserer Sicht ist es hier eine schlechte Idee, sich in mühsamer Eigenarbeit ein eigenes Konzept zu erarbeiten. Viel besser ist es, sich der nötigen Expertise von Experten zu bedienen. Denn damit gewinnt man Sicherheit und man muss sich keine Sorgen mehr darüber machen, ob man etwaige Überprüfungen besteht.
Sicher: Man kann Daten per E-Mail versenden und sammeln. Aber das bedeutet eine wahre Nachrichtenflut.
Kehren wir zu unserem Kundengespräch zurück. Und nehmen wir an, dass unser Kunde einen festen Kriterienkatalog oder Fragebogen hat, den er an seine Lieferanten schicken kann. Geht das auch per E-Mail?
Eigentlich würde das schon gehen. Aber wenn man (nur als Annahme) von 2 bis 4 E-Mails ausgehen würde, die mit einem Lieferant im Laufe des Kommunikationsprozesses ausgetauscht werden müssten (das Versenden, eventuelle Nachfragen, das Zurücksenden), dann wären das alleine für den Versand der Fragebögen 1600 bis 3.200 E-Mails …
Hinzu käme, dass man die vom Lieferanten bereitgestellten Daten zielsicher und übersichtlich archivieren und kontrollieren müsste. Auch das bedeutet wieder einen massiven personellen Aufwand.
Außerdem hat es den Nachteil, dass Sie keine fertige Dokumentation oder einen vollständigen Bericht über die Erfüllung Ihrer eigenen Sorgfaltspflichten in der Hand haben. Das bedeutet: Diese beiden Aufgaben kommen noch auf das Unternehmen zu… Sie sehen: Der organisatorische Overkill wird immer deutlicher.
Und jetzt auch noch das Risk Assessment. Wie soll das denn bitte gehen?
800 Lieferanten, und Sie müssen das Risiko einer Verletzung der Umwelt-, Menschen- und Kinderrechte entlang der Lieferkette für jeden einzelnen Lieferanten bewerten. Wenn Sie dafür 1 bis 2 Stunden pro Lieferant aufwenden würden, wären das weitere 800 bis 1.600 Stunden, um diesen Teil des Supply Chain Act zu erfüllen.
Ist das machbar? Natürlich! Aber ist es sinnvoll? Nein. Und damit ist nicht gemeint, dass wir das Lieferkettengesetz als solches infrage stellen. Im Gegenteil. Wir begrüßen es, weil es ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung ist.
Man kommt nicht umhin, Automatisation zu nutzen
Wenn man sich all die Anforderungen bis hierher vergegenwärtigt, muss eigentlich klar sein: Wer das Lieferkettengesetz effizient umsetzen möchte, braucht dafür eine smarte Lösung. Also eine, die Prozesse verlässlich automatisiert und die einer Überprüfung formal sowie inhaltlich standhält.
Genau hier kommt Radix Tree ins Spiel. Denn es löst Ihre Probleme aus 9 guten Gründen:
- RADIX Tree ist eine sichere und zuverlässige Plug-in & Play-Lösung.
- Inhaltlich ist sie über jeden Zweifel erhaben, weil wir von GTS ausgewiesene Experten in Bezug auf Lieferkettengesetz an Bord haben.
- Diese Experten haben die Anforderungen des Gesetzes in vordefinierte Fragebögen integriert.
- Diese können sie automatisiert, kollaborativ und real time mit ihren Lieferanten teilen. Dafür müssen sich Ihre Lieferanten nur mit RADIX Tree verbinden.
- So sparen Sie schon im Datensammelprozess hunderte Arbeitsstunden.
- Sie können mit RADIX Tree sogar das Risk Assessment automatisieren.
- Denn Lieferanten werden automatisiert einer Risikobewertung unterzogen. Über ein Ampelsystem besteht zu jeder Zeit Sichtbarkeit zum Status eines Lieferanten.
- Damit sparen Sie auch im Risk Management extrem viel Zeit.
- Und nicht zu vergessen: RADIX Tree bietet Ihnen die Möglichkeit, Dokumentations- und Berichtspflichten fast mit einem Klick zu erfüllen.
Fazit: So managen Sie die Erfüllung des Lieferkettengesetzes
Unsere klare Empfehlung: Setzen Sie nicht auf eine Lösung, die Sie selbst erarbeiten müssen. Holen Sie sich stattdessen professionelle Unterstützung – in der Beratung, für den Prozess und für sichere Risikoanalysen und Berichte. Denn dann ist die Einhaltung des Supply Chain Acts nicht nur möglich, sondern auch deutlich günstiger.
Übrigens, mit unserer Lösung RADIX Tree arbeiten rechtssicher und so, dass Ihre Daten auch einer Überprüfung standhalten. Sie nutzen einen schlanken und automatisiert Workflow. Insgesamt spart Ihnen etliche Arbeitsstunden und damit auch Geld.
RADIX Tree kann aber zudem etwas, von dem andere Tools aktuell offensichtlich noch weit entfernt sind: Es automatisiert auch das Risk Assessment.






